Matthias Bosshart lässt in seinen Tafeln die Bildwelt des Films verstummen. Der Künstler verschränkt das Medium Film mit der Malerei und erzeugt Bilder, in denen sich das 'Sichtbare' verflüchtigt - so lautet das Urteil der Kritikerin Elisabeth Grossmann anlässlich seiner Ausstellung im Kunsthaus Zürich. Bosshart bringt in seinen Filmtafeln 'das Vorüberrauschen optischer Eindrücke zum Stillstand'. Der Film wird seiner darstellenden Funktion enthoben, Erzähl- und Handlungsstrukturen erlangen eigentliche Bildpräsenz und erzeugen in ihrer rein physischen Gegenwärtigkeit visuell irritierende Effekte.
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1 / 6 - eine halbleere Teetasse stand auf dem Tisch, ein Transistorradio auf einem Regal, und an der Wand zerhackte eine Uhr mit ihrem trockenen Ticktack die Zeit - 16mm-Film, Aluminiumbronze und Kunstharzlack auf Forex-Pan, 177 x 122 cm