Teresa Chen tritt als Fotografin nicht von aussen an Gegenstände heran. Sie setzt ihre Kamera ein, um den Dingen nachzuspüren und bevorzugt denn auch die extreme Nahsicht. Beim Abtasten von Oberflächen meidet die Künstlerin bewusst die Verbote, die den klassischen Schönheitsbegriff bestimmen. In spannungsreichen Kompositionen verbindet sie oft das Schöne mit dem Ekelhaften, harmonische, erotische, sexuelle Zonen oder Situationen mit missgestalteten, schamlosen, grausigen.
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