Unter diesem vieldeutigen Sammelbegriff präsentiert Christoph Hänsli in der Galerie Bob Gysin neue Arbeiten.
In der dritten Einzelausstellung des Künstlers an der Ausstellungsstrasse 24 lässt sich auf einer Länge von 22 Metern ein Gemälde abschreiten, das die Situation eines Abbruchhauses darstellt. Nutzlos gewordene Eingänge und Passagen sind mit alten Türen und Brettern verbarrikadiert. Hinter diesen gemalten Flächen lassen sich Abgründe erahnen.
Der Inhalt dieses Projekts widerspiegelt sich konsequent in der morphierenden malerischen Umsetzung, welche den Arbeitsprozess als zusätzliche, spannungsvolle Ebene offen legt. Schichten und Lasuren in Acryl und Eitempera verdichten sich zu undurchdringlichen Flächen, manifestieren sich in minutiös dargestellten Details und lösen sich an anderen Stellen über fliessende Spuren der Farbe bis zum Malgrund auf.
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